Mobbing unter Kolleg*innen erkennen und handeln

– Wege aus der Opferrolle

Dauer: 90 Minuten
Schulform: alle
Best.-Nr.:
SX0077_1_TW
9,90 €
Inkl. MwSt., zzgl. Versand
Inkl. 0% MwSt.
Links
Details

Plötzlich wird es im Lehrerzimmer leise, sobald eine Kollegin/ein Kollege den Raum betritt. Ihre/seine Vorschläge werden im Kollegium permanent und aus Prinzip kritisch infrage gestellt. Auch die Schulleitung ignoriert wiederholt Wünsche oder Anregungen ihrer-/seinerseits. Wenn Sie so etwas oder Ähnliches beobachtet haben, oder gar selbst diesen Situationen ausgeliefert sind oder waren, dann sind Sie Zeuge von Mobbing geworden oder sie sind selbst Mobbing ausgesetzt.
Mobbing ist eine Konfliktsituation, in der eine Gruppe eine einzelne Person psychisch, physisch oder rhetorisch (gewaltsam) isoliert. Dies kann im schlimmsten Fall krank machen.
Warum wird jedoch ausgerechnet in Beziehungsberufen (Lehrer*in, Erzieher*in etc.) viel gemobbt und wie kann man sich dagegen wehren?
Hauptursache für Mobbing unter Lehrer*innen kann eine sozial und/oder emotional ungeschulte Schulleitung sein. Wer bei der Schulleitung oder Verwaltung in Ungnade fällt, sieht sich daraufhin zunehmender Isolation ausgesetzt. Dies kann verschiedene Ursachen haben: Bei Anfängern, wenn sie nach Auffassung der anderen zu ehrgeizig und sehr motiviert arbeiten. Fortwährende oder längerfristige Krankheitsausfälle können im Kollegium zu der Hypothese führen, der oder die Betroffene würde „krankfeiern“. Andersherum kann eine neu angestellte Person auf der Schulleitungsstelle starken Gegenwind spüren. Da Schule in einem komplexen, hierarchisch strukturierten System stattfindet, ist das Konfliktpotenzial hier besonders hoch. Aufgrund der Art der Umgebung fallen diese Konflikte jedoch meist sehr subtil aus.

Kundenbewertungen
Eigene Bewertung schreiben
Sie bewerten:Mobbing unter Kolleg*innen erkennen und handeln